Asia...again?!

Mein Auslandssemester in Südkorea

23Sept
2014

Trip nach Busan

So weiter geht’s!

Mittlerweile ist das koreanische Thanksgiving-Fest (Chuseok) rum. Mit einigen Freunden habe ich die freien Tage genutzt um etwas mehr von Südkorea zu sehen. Für einige von uns war schnell klar, dass es – nachdem wir auf Jeju bereits waren – nur nach Busan gehen kann. Drei vorlesungsfreie Tage und plus ein Wochenende muss man einfach nutzen wenn man etwas weiter reisen möchte. Busan ist etwa 300km von Incheon entfernt.

Viele Koreaner haben uns direkt von diesem Trip abgeraten, da während Chuseok alle Einheimischen zu ihren Familien quer durchs Land unterwegs sind und dementsprechend groß das Chaos und die Staus auf den Straßen sein sollen. So könnten aus den normalerweise 4-5 Stunden Fahrtzeit auch mal eben 10-12(!!!) werden. Zug- und Flugtickets konnten wir vergessen, die waren wegen Chuseok schon lange ausverkauft. Für die meisten von uns war schnell klar dass wir trotzdem unbedingt nach Busan wollen, außerdem kam uns die angebliche Fahrtzeit doch etwas zu lange vor. Wir bemühten uns also um Bustickets. Nicht gerade einfach denn wir waren diesmal 13 Leute. Außerdem konnten wir als Ausländer die Tickets nicht online bestellen (uns fehlte irgendeine Angabe ?! die man machen musste)…naja wie dem auch sei, schließlich musste eben jemand zum Busterminal fahren und dort gesammelt alle Tickets kaufen. Das Wichtigste ist: am Ende saßen wir alle gemeinsam im Bus nach Busan…und was soll ich sagen? Die Busfahrt hat inklusive Pausen dann doch nur 5Std gedauert J

Endlich angekommen ging es dann direkt auf die Suche nach unserem Hostel. Als wir dann doch einige Zeit gebraucht hatten rief uns der Hostelbesitzer an um zu fragen wann wir kommen. Als wir im sagten, dass wir wohl in die falsche Richtung unterwegs waren, hat er uns kurzerhand persönlich in der Stadt abgeholt. Das Hostel war super, sehr sauber, nicht groß aber deswegen sehr familiär und mit perfekter Lage: Direkt im Zentrum von Haeundae und nur wenige Minuten vom Strand entfernt. Wir hatten also jetzt drei volle Tage in Busan. Am ersten Tag war direkt Seightseeing angesagt, morgens ging es los zum Haedong Yonggungsa Temple am Meer im Osten von Busan. Was sll ich groß sagen? Sehr schön, auch eine sehr tolle Aussicht aufs Meer, aber leider sehr sehr viele Touristen.

Nach einem halben Tag auf der Tempelanlage ging es zurück nach Haeundae und bei dem wunderbaren Wetter gab es keine Alternative zu einem Nachmittag am Strand! Vor einer Kulisse die an eine Mischung aus Surfers Paradise und Miami erinnert lässt es sich im erfrischenden Meer oder bei einer Runde Beachvolleyball einfach sehr gut aushalten J

Am nächsten Tag ging es nach Oedo Island, eine sehr seeeehr seeeehr grüne Insel, die eigentlich einer riesigen Gartenanlage gleicht aber auch einen tollen Ausblick von ihrem „Gipfel“ bietet. Eine tolle Sache, allerdings waren wir für ca 1,5 Std. Aufenthalt auf der Insel fast den gesamten Tag unterwegs, das war uns dann im Nachhinein doch zu lange! Hinzukam, dass wir am Hauptfeiertag dort waren, dementsprechend voll war es auf der Insel und dementsprechend schwer ein Foto zu knipsen auf dem nicht nur Touristen mit Selfie-Sticks, und überdimensionalen Kameras und Sonnenschirmen waren, sondern auch etwas von der Insel!

Den Abend verbrachten wir mit etwas Bier wieder am Strand. Auf dem ganzen Strandabschnitt gab es bis in die Nacht hinein viel Live-Musik, Entertainment und jede Menge Leute aus allen Teilen der Welt.

Den dritten und letzten Tag verbrachten wir hauptsächlich ebenfalls am Strand. Eigentlich wollte ich gerne Jetski fahren aber der Preis von 300€ pro Stunde erschien mir nicht studentenfreundlich genug. Nachmittags fanden wir noch den Weg in das Sealife Busan, das größte Aquarium Koreas. Alles in allem also ein sehr entspannter Tag. Leider ging es am nächsten Tag wieder zurück nach Incheon L

Aber: Ich komme wieder Busan!!

03Sept
2014

Jeju Island

Annyeonghaseyo!

So ging es also nach nur zwei Tagen in Incheon gleich auf zum ersten Trip! Nur mit Handgepäck und mit Bus und Subway ging es für uns fünf auf zum Flughafen Gimpo in Seoul. Von dort aus ist man in einer knappen Stunde auf Jeju. Geflogen sind wir mit der Budget-Airline AirBusan.

Als wir nachmittags in unserem sehr zentral gelegenen Hotel in Jeju City ankamen, war mit dem ersten Tag nicht mehr viel anzufangen. Also wurden Pläne für die nächsten Tage geschmiedet und Abends die nähere Umgebung zu Fuss erkundet. Den Abend haben wir mit gutem Essen, Bier und Soju (eine Art koreanischer Reis-Branntwein) ausklingen lassen.

Da der Abend bzw. die Nacht dann zwar relativ ruhig aber doch länger als geplant verliefen und dem ein oder anderen der Soju doch etwas Kopfschmerzen am nächsten Tag bereitete, ging es etwas später als geplant dann zu Fuss ins Inselinnere, zur sogenannten Myserious Road. Dort soll angeblich(?!) die Schwerkraft anders wirken als normalerweise(?!). D.h. Autos sollen bei ausgeschaltetem Motor beispielsweise bergauf rollen. Es waren durchaus einige dort die das ausprobiert haben, aber wirklich gerollt sind sie dann doch nicht, auch unsere Cola-Dose wollte uns dieses Phänomen nicht vorführen...sehr mysteriös das Ganze ;)
Nach einem kurzem Besuch im Asian Art Museum, direkt neben der Mysterious Road, und dem Jeju LoveLand, eine Art Erotik-Sex-Kunst-Museum, ebenfalls direkt an der Straße gelegen, nahmen wir dann im ströhmenden Regen doch lieber das Taxi ins Hotel. Dann ging es abends nochmal los zum Essen. Weil es immernoch stark regnete suchten wir nicht allzu lange und fanden uns bald in einem kleinen unscheinbaren Restaurant wieder. Auf die Frage was es denn hier gebe (eine Speisekarte gab es überhaupt nicht), holte die Frau Stift und Zettel heraus und schrieb doch tatsächlich "dog". Als wir dankend ablehnten, gab es dann aber doch noch "chicken" für uns ;)

Am nächsten Tag hat es das Wetter dann erneut alles andere als gut mit uns gemeint! Wir wollten den Hallasan, den höchsten Berg Südkoreas (1950m) besteigen, doch der Regen machte uns die Sache nicht wirklich leicht. Zwar ausgestattet mit Reen-Ponchos aber trotzdem nassgeschwitzt durch die schwüle Hitze und Anstrengung und mit völlig durchnässten Schuhen erreichten wir aber doch den Kratersee Baengnokdam. Die Aussicht war leider sehr durch den Nebel getrübt, das meiste lies sich nur erahnen. Alles in allem zwar eine coole Aktion, aber durch das Wetter leider kaum zu genießen.

Am Samstag dann, unserem letzten vollen Tag auf Jeju, sind wir dann mit dem Bus in den Osten zum Seongsan Park gefahren. Hier befindet sich der Seongsan Ilchulbong oder "Sunrise Peak". Ebenfalls ein Vulkankrater, direkt am Meer, 182m hoch. Bei diesmal strahlendem Sonnenschein ließen wir es uns natürlich nicht nehmen auch hier hochzusteigen. Der Ausblick über den Krater bis ins Meer, oder auf der anderen Seite auf den Hafen von Seongsan und die Berglandschaft von Jeju ist überragend. Nur die eigens für die Touristen errichteten Tribünen auf dem Krater haben mich etwas gestört.
Am Fuss des Kraters gab es einen schwarzen Vulkansandstrand, mit ebenfalls tollen Blick auf den riesigen Krater darüber. Daneben ein kleines Restaurant wo es ausschließlich frisch gefangenen Oktopus und Muscheln...also nichts für mich :) trotzdem interessant zu sehen!
Also nach ein paar weiteren Schnappschüssen und Souvenieren aus einem der dutzenden Shops, wieder in den Bus und zurück nach Jeju City. Damit war der letzte Tag dann auch fast vorüber...am Abend noch einmal Essen gehen und schonmal die Tasche für den nächsten Morgen packen, der Flug geht früh!

Damit war der Trip nach Jeju dann auch schon wieder vorbei, Fazit:
Leider hat uns das Wetter die meiste Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir haben nicht ganz alles geschafft was wir uns vorgenommen hatten. Trotzdem eine wunderschöne subtropische Insel, auf die es sich lohnt nochmal wieder zu kommen und den Rest zu erkunden! 

02Sept
2014

Ankuft in Korea

Hallo zusammen,

sorry erstmal, dass jetzt doch schon zwei Wochen seit dem letzten Eintrag vergangen sind...es geht aber auch wirklich schnell hier!! ;)

Dafür gibts jetzt einiges zu hören, bzw. zu lesen :P
Ja wo fangen wir an...am bestem am Anfang?!

Ich bin sehr gut in Korea angekommen, der Flug war super (u.a. dank einem Sitz am Notausgang :P), abgeholt wurde ich von einem sogenannten "Buddy", Jaesong, er half mir und seinem anderen Buddypartner auch beim Registrieren unserer Kurse, der Anmeldung im Wohnheim und all dem anderen Papierkram. DIe Teilnahme an so einem Buddyprogramm kann ich nur empfehlen, ansonsten kann man ziemlich schnell ziemlich aufgeschmissen sein, denn sogar am Flughafen musste ich bereits das erste mal feststellen, dass man selbst mit gutem Englisch hier nur bedingt weiterkommt.

Anyway...weiter ging es mit dem Bus zu Uni. Erstmal braucht man hier eine Transportation Card, die es in jedem Convenience Store gibt. Weit ist die Uni zum Glück nicht vom Flughafen entfernt.
Angekommen, standen als erstes die "Behördengänge" an. International Office, Dormitory Office, Course Registration etc...unser Buddy spricht zum Glück sehr gutes Englisch, viele Mitarbeiter der Uni (vom International Office mal ausgenommen) nämlich nicht!

Im Wohnheim habe ich dann recht schnell gemerkt, dass außer ein paar Deutschen und sehr wenigen asiatischen Studenten noch nicht sehr viele da waren (es war ja auch noch eine Woche Ferien...), die meisten Studenten zogen dann im Laufe der Woche ein...

Am Abend ging es dann erstmal auf Einkaufstour, die halbe Ausstattung für unser - um es mal freundlich auszudrücken - winziges Zwei-Mann-Zimmer, musste ja noch beschafft werden: Bettbezüge, Decken, Kissen, Klopapier, -bürste, Mülleimer, etc...dazu ein bisschen Grundnahrungsmitel: Noodles (2-Minuten-Nudeln aus der Tüte :P)

Der nächste Tag war nicht wirklich aufregend, ein bisschen den riesigen Campus erkundigen...und wieder: die Suche nach den richtigen Fächern. Wieso wieder? Ach ich habe es noch nciht erzählt...von den 4 Fächern in meinem Learning Agreement wurden zwei dann eben doch nicht in Englisch angeboten, genau die Art News die man nach einem 11-stünigen Flug von seinem Buddy am Flughafen hören möchte :) Also verbachte ich die ersten eineinhalb Tage damit Alternativkurse zu suchen und diese schnellstmöglich mit meiner Heimat-Uni abzuklären...leider blieb es vorerst bei der Suche..

Spannend wurde es abends: Recht spontan buchten wir (5 Deutsche) einen 5-tägigen Trip auf das Hawaii Koreas, die Insel Jeju!

Dafür gibt es dann aber (vorraussichtlich morgen?!) einen eigenen Blogeintrag! :)

Cheers!

17August
2014

Eine Woche noch....letzte Vorbereitungen

Sooooo...heute in einer Woche werde ich um diese Zeit bereits im Flugzeug Richtung Südkorea sitzen! Wie schnell die Zeit vergeht :)


Die Vorfreude ist natürlich groß, dennoch gehe ich (noch) mit gemischten Gefühlen in diese letzten Tage der Vorbereitung. Einerseits kann ich es kaum erwarten bis das nächste Abenteuer losgeht, andererseits habe ich nach nur vier Wochen Ferien - die ich zum Großteil mit Arbeit verbracht habe - eigentlich noch gar keine Lust schon wieder in der Vorlesung zu sitzen. Aber: meckern hilft ja auch nicht!

Die wichtigsten Sachen sind erledigt:

Visum beantragt, genehmigt und im Pass eingetragen, die Flüge längst gebucht, die Unterkunft gesichert, eine Reise-Krankenversicherung ist abgeschlossen und alle relevanten Verträge in der Heimat sind gekündigt oder stillgelegt.

Next up: Packen!

Aus eigener Erfahrung kann ich glücklicherweise bereits einschätzen, was man für so lange Trips braucht und was nicht. Deswegen gestaltet sich das Packen dieses Mal einfacher als noch vor meinem Auslandsjahr in Australien.

Ich werde hier keine Packliste aufführen oder anhängen, da ich denke dass jeder in der Lage ist seine wichtigsten 7 Sachen selbst einzupacken (Reiseunterlagen, Klamotten, Ladekabel etc...). Außerdem gibt es bereits einige sehr ausführliche Listen im Internet.

Trotzdem noch ein paar nützliche Tipps (die einiger sicherlich auch bereits kennen):

  • Für die Smartphone-Besitzer unter uns sind die guten alten Langenscheid Dictionaries mittlerweile überflüssig, gute Apps gibt es für fast jedes OS und in fast jeder Sprache!
  • Softcopies von Reiseunterlagen sind sehr zu empfehlen! Diese können entweder auf eurer Fesplatte, einem USB-Stick, eurem Smartphone oder auch vertrauenswürdigen Online-Speichern gesichert werden.
  • Mehrfachsteckdosen(-leisten), sehr praktisch, gerade in Mehrbettzimmern wenn die Steckplätze begrenzt sind!

Zum Schluss für heute noch eine kleine Anmerkung für die Zukunft und alle die meinen Blog fleißig und interessiert verfolgen (ich hoffe es sind einige :P):
Ich habe lange drüber nachgedacht wie oft und wann ich neue Blogeinträge verfassen soll. Ich möchte niemanden mit unnützem Gebabbel á la "gestern Abend gab es Sushi, heute gibt es Pizza" langweilen! Deswegen wird hier sicherlich nicht jeden Tag ein neuer Eintrag erscheinen, denn ein Studium ist sicherlich nicht so abwechslungreich wie eine Reise, auf der man jeden Tag etwas anderes erlebt. Ich denke aber man kann einmal die Woche mit einem Update rechnen, es gilt aber: Wenn hier nix steht is auch nix passiert! :) ...wobei ich natürlich sehr hoffe doch eniges berichten zu können!!

In diesem Sinne bis bald und tto bwayo :)

22Juli
2014

Die Planungen laufen an

Hallo und annyeonghaseyo!

Die Sache mit dem Bewerbungsverfahren kürze ich an der Stelle ab, das wird bei jedem (jeder Uni) wohl auch etwas anders ablaufen.

Fakt ist: Ich wurde an der Incheon National University akzeptiert! :)

Die nächsten Schritte: weitere Route planen (WICHTIG!!!!), Flüge buchen, Unterkunft buchen, Visum beantragen

Ja die weitere Route...hat mit dem Auslandsemester quasi nullkommanix zu tun und wird deshalb hier erstmal außen vor gelassen. Dazu wird es später noch ein eigenes Kapitel (oder einen eigenen Blog!?) geben. Aber soviel lässt sich schon sagen: es wird interessant :))

Nur eine Sache greife ich vorweg. Ich werde im Anschluss an meine Semester an der INU weiter nach Australien fliegen. Deswegen kam für mich von Anfang an nur ein Open-Return-Ticket nach Australien infrage. Mein Aufenthalt in Südkorea wird dabei nur ein (längerer) "Stop-Over" sein. Da Korean Air ein solches Ticket anbietet, war die Entscheidung auch hier schnell gefallen...naheliegend oder?! :)

Für alle die NICHT wissen was ein Open-Return-Ticket ist, hier eine Kurzerklärung:
Hinflugdatum bekannt, Rückflugdatum unbekannt :)) das kann jederzeit eingebucht werden (das erste mal kostenlos!). An dieser Stelle sei in bisschen Werbung erlaubt. Für Flüge/Reisen nach Australien kann ich die Experten von reisebine.de, sowie ihr Partnerreisebüro hm Touristik wärmstens empfehlen! Dort gibt es auch mehrere Open-Return-Tickets im Überblick und Vergleich!

Ein solches Ticket ist sicherlich nicht die günstigste Variante für einen (Round-)Trip, bietet aber enorme Möglichkeiten bei Gestaltung der Reiseroute und eine große zeitliche Flexibilität.

Das Thema Unterkunft in Incheon hatte sich ebenfalls recht schnell geklärt. Die Uni verfügt über ein angeschlossenes Wohnheim. Die Zimmer erinnerten mich auf den Bildern der Homepage eher an die einiger australischen Hostels...Mehrbettzimmer, wenig Patz! Zum Glück ist das für mich nicht ausschlaggebend und ich bin es aus meiner Zeit in Australien gewohnt :) Dennoch muss ich zugeben, dass ich ab und an etwas neidisch auf die Unterbringung mancher Kommilitonen in Kalifornien schaue :P aber das ist es ja was ich wollte, etwas anderes!

22Juli
2014

Entscheidung für Asien/Korea

Hallo zusammen, erstmal herzlich willkommen auf meinem Auslandsblog :)
Ich heiße Philipp, bin Student und werde (mal wieder) etwas in der Welt unterwegs sein.

Wieso mal wieder? Ich war schon ein bisschen unterwegs auf unserem Planeten, schwerpunktmäßig Richtung Osten :) Auch diesmal geht es für mich wieder nach Asien. Ich habe mich entschlossen ein Auslandssemester an der Incheon National University in Südkorea zu verbringen.

Warum wieder Asien? Warum Südkorea? Warum Incheon? Warum die INU?
Eins nach dem anderen:
Asien hat mich schon immer gereizt. Ich war bereits in Thailand, Malaysia, Indonesien und Singapore. Allesamt wunderschöne Länder in denen es sich sehr günstig (Ausnahme Singapore) und unkompliziert reisen lässt! Mich fasziniert der Unterschied zur westlichen Kultur und Lebensweise, ich liebe die asiatische Küche und die Landschaften sind auch nicht unbedingt hässlich dort drüben :)

Ursprünglich war ein Auslandssemester in Melbourne (für mich ohne Frage die schönste Stadt der Welt :P) geplant. Ein halbes Jahr habe ich dort gelebt und gearbeitet und mich vom ersten Tag in diese Stadt verliebt.

Aber...lange Rede kurzer Sinn: Die gewaltigen Unterschiede (verglichen zu anderen Ländern) bei der Finanzierung (fünfstelliger Bereich!!) und der Wunsch etwas neues kennenzulernen brachten mich dann doch ab von diesem Plan. Zufällig laß ich im hochschulinternen Newsletter (ja, das soll vorkommen!!) von einer neuen Partnerschaft meiner Hochschule mit einer koreanischen Uni. Der Gedanke: Südkorea?! Warum nicht?!

Die Frage nach der Stadt und der Uni waren schnell beantwortet, die INU passte einfach am besten zu meinem Studiengang!

Die Entscheidung war somit gefallen!